Landwirtschaft  |  PUBLIKATIONEN  |  13.07.2011
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Klimawandel und das Recht auf Nahrung: Eine umfassende Studie

Diese Studie der Heinrich-Böll-Stiftung, die in Kooperation mit dem Institut für Menschenrechte der Columbia Law School erstellt wurde, analysiert die Auswirkungen des Klimawandels im Zusammenhang mit der Debatte über das Recht auf Nahrung der UNO und gibt darüber Aufschluss, wie diese beiden Agenden gleichzeitig gelöst werden können.

Der Klimawandel hat unbestritten einen großen Einfluss auf die Landwirtschaft sowie auf die    Ernährungssicherheit. Zum Beispiel verursachen Katastrophen, wie Überschwemmungen oder Dürren, Ernteausfälle mit verheerenden Folgen. Ein steigender Meeresspiegel bedroht die Landwirtschaft in Küstengebieten und gleichzeitig verringern sich die globalen Trinkwasserreserven eklatant.

Trotz alledem ist es nicht nur der Klimawandel, der sich auf das Recht auf Nahrung auswirkt. Projekte in Entwicklungsländern (z.B. Aufforstung), die das Ziel haben, Treibhausgas-Emissionen der Industrieländer zu kompensieren, haben oftmals negative Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung. Die Autoren der Studie betonen weiter, dass Gleichbehandlung und gerechte Verteilung zu den wichtigsten Schritten gehören, um Ernährungssicherheit zu erlangen. Sie fordern die Umsetzung des Konzeptes eines kooperativen Ansatzes, der Klimapolitik und das Recht auf Nahrung kombiniert.

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