ENERGIE | PUBLIKATIONEN | 02.08.2011

ERENE. Eine europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien

Die Machbarkeitsstudie analysiert die Möglichkeiten einer steigenden Nutzung erneuerbarer Energiequellen im Rahmen eines europäischen Netzes und skizziert den Weg zu einem Europa, ohne fossile und nukleare Energieversorgung.

Die erneuerbaren Energien spielen neben den beiden Säulen „Energieeinsparung“ und „Verbesserung der Energieeffizienz“ die Schlüsselrolle in einer Strategie nachhaltiger europäischer Energiepolitik. Sie tragen zur Bekämpfung des Klimawandels bei; sie reduzieren als heimische Energiequellen die Energieimportabhängigkeit der EU und erhöhen somit die Versorgungssicherheit; sie verringern die Abhängigkeit von schwankenden bzw. dramatisch gestiegenen Preisen für Öl, Gas und Uran und die technologische Entwicklung in dieser Zukunftsbranche steigert die Wettbewerbsfähigkeit der EU.

Europa verfügt aufgrund seiner geologischen, klimatischen und hydrologischen Gegebenheiten über alle Formen erneuerbarer Energiequellen. Laut Publikation können Wasserkraft, Windenergie, Solarthermie, Photovoltaik, Geothermie, Wellen- und Gezeitenkraft sowie Biomasseenergie – wenn auch nicht in jedem Land oder in jeder Region – auf dem europäischen Kontinent entwickelt, erschlossen und genutzt werden.

Die Studie sieht die Lösung in einem gemeinsamen europäischen Aktionsrahmen. Eine neue «Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien» – kurz: ERENE – soll diese Möglichkeit bieten. Die Potenziale für den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien im Stromsektor nicht nur im nationalen Rahmen zu sehen, sondern in einer gemeinschaftlichen Strategie zu erschließen und zu nutzen, soll daher die Aufgabe der Energiegemeinschaft sein.


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